Geschichte des Freibades

Im Jahre 1939 ist aus dem bisherigen Feuerlöschteich eine moderne Freizeitanlage entstanden. Bürgermeister Wilhelm Bethe (der Dicke) hatte eine moderne Badeanstalt geschaffen und gleichzeitig das Vorratsbecken für Löschwasser als Reservoir für den Notfall erhalten. Die offizielle Eröffnung nimmt am 11. Juni 1939 Landrat von der Schulenburg vor. Gespeist wird die Anlage zunächst über freien Zulauf, später vom Hochbehälter in der oberen Feldmark. Das köstliche Naß lockt viele Badelustige an, und dem ersten Bademeister Gustav Grünig wurde schon damals größte Aufmerksamkeit abverlangt.

Ständige Modernisierungen (Umwälz- und Heizungsanlage) sorgen für einen zeitgerechten Standard. Der Tummelplatz für alle Wasserratten erlebt eine Renaissance. Leider trüben massive Wermutstropfen das an und für sich sonst glasklare Wasser. Von amtlicher Seite wird nämlich darüber nachgedacht, aus Kostengründen das Bad zu schließen.

(aus: 100 Jahre Sudheim, Impressionen eines Jahrhunderts, ISBN 3-8957-662-0, mit freundlicher Genehmigung des Autors Karl Haupt)

Noch am Teich 1935: Erika und Herbert Henze

Gruppenbild mit Damen

Es bräunen sich v.l. Karla Dunker, Wilhelm Heuer, Gertrud Lücke, Kurt Meinshausen, Erika Heine

Eingangsbereich mit Nichtschwimmerbecken

Zwei Badenixen auf den Einer

Verkaufsstand im Schwimmbad v.l.: Heini Mehlhorn, Fritz Rosner, Traudel und Wolfgang Mehlhorn, Aufnahme 1958

Zwei, die sich im Schwimmsport auskennen: Friedel Falke und Dietmar Sösemann

Die Holzbrücke trennte das große Becken von dem kleinen, v.l. Elfriede Schadenberg, Gertrud Grünig, Gertrud Jäger

Fahrtenschwimmer-Zeugnis 1943

Bad geschlossen! Hier nur saisonbedingt

Wir danken Herrn Karl Haupt für die freundliche Genehmigung. Ohne ihn hätte diese Seite nicht entstehen können.

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